Die Grenz├╝bertritte nach und von Bolivien sind rasch, flott und freundlich.

Wir durchqueren Bolivien zwei Mal –

zuerst in Richtung Peru und dann noch einmal auf dem Weg nach Brasilien.

Die extreme H├Âhenlage macht uns am Anfang schon ein wenig zu schaffen –

die Kopfschmerzen und die Atemnot verklingen aber rasch.

Traumhafte Lagunen und der Salar de Uyuni begr├╝├čen uns gleich zu Beginn.

Der Salzsee ist unheimlich beeindruckend –

inmitten der scheinbar unendlichen Salzfl├Ąche

gibt es sogar eine Insel mit riesigen Kakteen.

Wir m├╝ssen nat├╝rlich auch die ber├╝hmten Perspektivfotos machen und

haben viel Spa├č dabei.

Durch die Regenzeit ist der Salzsee noch nicht vollst├Ąndig ausgetrocknet und

wir k├Ânnen besonders beim Sonnenuntergang faszinierende Spiegelungen genie├čen.

Das Tanken hier im ganzen Land ist ├Ąu├čerst m├╝hsam –

wir m├╝ssen oft bitten und betteln um Diesel zu bekommen.

Es gibt hier zwei Spritpreise – die Einheimischen bezahlen 3,72 Bolivianos

und der internationale Preis betr├Ągt 8,88 bis 9,50 Bolivianos pro Liter Diesel.

Das hei├čt, wir m├╝ssen immer hart verhandeln –

teilweise klappt es gut und wir bezahlen 5 – 6 Bolivianos – nat├╝rlich sin factura –

aber manchmal ist es auch unm├Âglich Diesel zu tanken,

obwohl wir den internationalen Preis bezahlen w├╝rden,

aber der n├Âtige Papierkram ist ihnen zu m├╝hsam.

Besonders erfreut sind wir, wenn wir es ab und zu schaffen,

dass sie nur den Einheimischen-Preis verrechnen.

 

La Paz ist f├╝r Jumpy und uns eine wirkliche Herausforderung –

wir qu├Ąlen uns durch ├Ąu├čerst steile, enge und sehr belebte Stra├čen und Gassen

und die Fahrweise der Bolivianos bringt uns oft zur Verzweiflung.

So fein, dass wir dann La Paz aber auch genie├čen k├Ânnen.

Sehr entspannt schweben wir in den ├Âsterreichischen Seilbahnen von Doppelmayr –

die hier – in dieser hohen Andenstadt –

dank „Evo“ billiges ├Âffentliches Verkehrsmittel sind.

 

Die Einblicke und Ausblicke aus dieser speziellen Perspektive sind besonders reizvoll.

Am Rande der Stadt gibt es viele schneebedeckte Andengipfel, die wir nicht nur von der Ferne betrachten sondern auch ein wenig erkunden und erwandern wollen.

Leider kommt uns ein fr├╝her Wintereinbruch mit besonders viel Schneefall in die Quere und wir k├Ânnen aufgrund dessen die Bergh├╝tte in 5.300 m Seeh├Âhe nicht erreichen.

Wir wandern, jumpen und jausnen dann auf fast 4.700 m im Schnee

und genie├čen die wei├če Pracht

und Lamas und Alpacas leisten uns Gesellschaft.

 

 

Dann geht’s nocheinmal zum Titicacasee – hier auf 3.850 m werden Jumpy und wir mit reichlich Weihwasser vom Padre von Copacabana gesegnet –

Jumpy wird mit frischen Blumen, Bl├╝tenketten und geh├Ąkelten Gl├╝cksketten geschm├╝ckt.

Wir hoffen, dass die Segnung auch unseren Bremsen gut tut, denn diese bereiten uns hier immer wieder Probleme.

Wir ├╝berqueren auch ein kleines St├╝ck den Titicacasee mit einer sehr einfachen F├Ąhre

und zittern gemeinsam mit neuen Freunden, ob wir wohl gut ans andere Ufer kommen?

Die Fahrt nach Brasilien zieht sich dann – die Landschaft ist wundersch├Ân, es gibt einige gut erhaltene Jesuiten Missionskirchen im Jesuiten-Missions-Zirkel, aber die Stra├čen sind sehr sehr…. m├╝hsam und es gibt viel Nebel und unz├Ąhlige Baustellen und wir kommen nur sehr langsam voran.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Verbinde mit %s