PATAGONIEN

Vulkane – Chiloe – Carretera Austral

Ein m├╝hsamer Grenz├╝bertritt, aber man f├Ąhrt zwischen den zwei L├Ąndern gleich in den ersten wundersch├Ânen Nationalpark.

Die sogenannte chilenische Schweiz begr├╝├čt uns mit Bergen, Seen, riesigen Auracarien, schneebedeckten Vulkankegeln, Bergh├╝tten… –

wir f├╝hlen uns fast heimisch – kein Wunder, dass sich hier damals viele ├ľsterreicher, Deutsche und Schweizer angesiedelt haben.

In Puerto Montt kaufen wir dann F├Ąhrentickets und in der Zwischenzeit wird leider unser Jumpy aufgebrochen – es wird uns viel gestohlen – wir brauchen einige Tage um uns vom Schreck und ├ärger zu erholen und dass um uns wieder sicher zu f├╝hlen. Ein junger ganz lieber Polizist nimmt die Anzeige auf, er bedauert uns, umarmt uns tr├Âstend und besteht darauf, dass wir eine Nacht auf dem Parkplatz der Polizeistation ├╝bernachten.

Mit der F├Ąhre geht’s dann zuerst auf die Insel Chiloe – bunte H├Ąuser, sch├Âne Holzkirchen und wir erleben wie freudig hier getanzt wird – schon ganz kleine Kinder tanzen begeistert mit den gro├čen mit und sie schwenken ihre kleinen wei├čen T├╝cher.

Dann beginnt f├╝r uns die Carretera Austral – die Ruta 7. Pinocet hat diese Stra├če in Auftrag gegeben – der Bau und die Erhaltung ist sehr schwierig, weil sie durch eine Landschaft mit Fjorden, Gletschern und Gebirgsz├╝gen f├╝hrt. Es ist gr├Â├čtenteils eine Schotterpiste – nur ganz wenige kleine Abschnitte sind betoniert und immer wieder m├╝ssen Teile auch mit sehr kurzen und langen F├Ąhren ├╝berbr├╝ckt werden.

Wir kommen langsam voran, wir qu├Ąlen uns ├╝ber viele sehr schlechte Schotterpisten, werden durchger├╝ttelt und durchgesch├╝ttelt, aber daf├╝r werden wir fast an jeder Ecke mit traumhaften Ausblicken belohnt und nicht nur die Stra├če bremst uns –

wir m├╝ssen auch ganz oft stehen bleiben und einfach nur staunen und genie├čen.

Riesige Rheum Pflanzen s├Ąumen mit ihren unbeschreiblich gro├čen Bl├Ąttern unseren Weg, Gletscher, t├╝rkisfarbene Fl├╝sse und Seen, Wasserf├Ąlle …

dazwischen erholsame F├Ąhrfahrten und dann werden wir wieder eingestaubt, wir wandern viel und trauen uns ├╝ber wakelnde H├Ąngebr├╝cken, wir fahren mit kleinen Booten zum h├Ąngenden Gletscher und zu den Marmorh├Âhlen

dazwischen erklimmt unser Jumpy steile Bergstra├čen und wir halten oft beim Bergauf – und Bergabfahren die Luft an aufgrund der ├Ąu├čerst steilen Stra├čen.

Wir finden t├Ąglich wundersch├Âne Rast- und Schlafpl├Ątze, manchmal haben wir Gl├╝ck, dass wir sogar in hei├čen Quellen Baden k├Ânnen, aber meist kraxeln wir dann in Fl├╝sse und Seen, traumhafte Outdoor-Badezimmer, aber leider klappt die Warmwasserversorgung da ├╝berhaupt nicht – brrrrrr.

Entlang des Lago General Carrera geht’s dann wieder langsam nach Argentinien – wieder einmal eine Grenze – wir m├╝ssen da ganz oft ├╝ber die Grenze – doch sch├Ân langsam wissen wir welche Stempel und Papiere und Kopien wir wo brauchen┬á ­čśë

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